Photovoltaik-Module durch neues Verfahren bis zu 14% günstiger

Das "TPedge"-Solarmodul, welches vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE aus Freiburg und der Firma Bystronic glass aus Heimsheim hergestellt wird, hat die mechanische Last- und Hagelprüfung nach der IEC 61215-Norm erfolgreich überstanden und kann somit in die Serienproduktion gehen. Die Module haben eine Größe von 1636 mm x 985 mm.

Das Besondere an diesen neuen Solar-Modulen ist die enorme Zeit- und Kostenersparnis während der Produktion. Dadurch, das die Zellmatrix genau zwischen den Glasscheiben befestigt wird, ist der Einsatz von Folien und dem entsprechenden Laminieren nicht mehr nötig.
Die Randabdichtung erfolgt bei den neuen Modulen mit einem 130° Celsius heißem Material statt des üblichen Aluminiumrahmens. Hierdurch geht sonst einiges an Zeit und Geld verloren. Ein heute übliches Modul hat eine Produktionszeit von 16 Minuten, ein "TPedge"-Modul kann in einer Minute produziert werden.

Beide Organisationen planen in diesem Jahr die Produktion von 300 Modulen, welche an der Wand des neu gebauten Forschungslabors zum Einsatz kommen sollen. Sie werden in Zukunft weiter zusammenarbeiten.
Diese Technologie stellt einen riesigen Sprung in der Technologie der Solarzellen dar, da die Module jetzt schneller und vor allem günstiger produziert werden können. Hierdurch werden sie für immer mehr Eigenheimbesitzer zu einer guten Anlagemöglichkeit, da die Investitionskosten jetzt um einiges geringer sind.

News vom: 05.01.2012


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