Deutsche Produzenten von Produktionsmitteln für die Photovoltaik können sich auf dem Markt behaupten

Im dritten Quartal 2011 erreichten Hersteller von Produktionsmaschinen, Komponenten und Anlagen für die Solarenergie nach dem VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagebau) einen Anstieg im Umsatz von fast 10 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Quartal im Jahr 2010.

Insgesamt ist Deutschland sehr präsent auf dem hart umwerbenden Markt. So machen deutsche Unternehmen rund die Hälfte Weltmarktes aus.
Grund dafür sind vor allem asiatische Kunden, die gut drei Viertel des Umsatzes ausmachen. Besonders China ist ein wichtiger Abnehmer.  Aber auch der Absatz in der Heimat ist mit einem Zehntel durchaus bedeutsam. Enttäuschen bleibt hingegen nach wie vor der Markt in den USA.

Dagegen sind die Auftragszahlen im Jahr 2011 stark zurückgegangen. Während 2010 noch ein Rekord an Auftragseingängen zu verzeichnen war, ist die Auftragslage 2011 so schlecht wie nie. Ursache sind vor allem die stark nachlassende Investitionen im Photovoltaik-Bereich, sowie die Kapazitätsüberschüsse aus dem Vorjahr.

Dennoch rechnen Experten mit einem achtprozentigem Umsatzplus für das gesamte Jahr 2011 und blicken positiv in die Zukunft. So wird weiterhin auf eine andauernde Kostenreduktion in der Produktion von Solarstrom-Anlagen gesetzt. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagebau wirkt dabei stets unterstützend mit.

News vom: 16.01.2012


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